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Rückblick auf frühere Exkursionen
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20. Mai 2013 Ganztagesexkursion in die Auenlandschaft am Nordwestufer vom Neuenburgersee unter Führung von Catherine Gartmann. Rundgang durch die Auenlandschaft von Les Violes bis zur Mündung des Flüsschens L’Arnon mit den Eisvogelhöhlen. Der Uferbereich ist teilweise natürlich und besitzt ausgedehnte Schilfbestände, Riedwiesen und einige seltene Vegetationstypen der Verlandungszone. Die 2005 im Zusammenhang mit dem Bau der Autobahn A5 erichteten künstlichen Inseln bei Vaumarcus wurden rasch durch Flussseeschwalben besiedelt. Diese beiden Gebiete zeigten uns eine ausserordentlich grosse Artenvielfallt.
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Römischer Steinbruch Uferzone bei Vaumarcus Diashow Diashow
Rotschenkel Blässhuhn Bachstelze Rauchschwalbe Mauersegler Flussseeschwalbe Trauerschnäpper Kolbenenten Reiherenten Teichrohrsänger Zaunkönig Stieglitz Nachtigall Graureiher Kormoran Eisvogel Buchfink Amsel Bluthänfling Türkentaube Grünfink Mönchsgrasmücke Gartengrasmücke Kuckuck Zilpzalp Singdrossel Buntspecht Haubentaucher Blässhuhn Gartenrotschwanz Stockente Höckerschwan Gartenbaumläufer
Beobachtete Arten
26. / 27. Mai 2013 Von Paul Leupp rekognoszierte und organisierte, sehr abwechslungsreiche 2-tägige Frühjahrsexkursion. Als erste Station besuchte die Gruppe aus 17 TeinehmerInnen den Biobauernhofbetrieb der Familie Traub in Stetten AG. Sehr eindrücklich, wie an der künstlich aufgebauten Sandwand die Uferschwalben bei ihren selbstgegrabenen Höhlen ein- und ausfliegen. Die nächste Etappe führte uns in die Ebene von Neunkirch am Fusse des Randen im Kt. Schaffhausen. Als erstes kamen wir hier in den Genuss einer sehr instruktiven Führung durch das schmucke Altstädtchen. Das Wetter war noch regnerisch und kühl. Dank dem Organisationstalent von Paul durften wir den Picknick im nahen Altersheim einnehmen und uns wieder aufwärmen. Dann machten wir uns auf den Weg in die Widen, dem nahen Naturschutzgebiet. Der starke Wind hatte zur Folge, dass sich die Singvögel eher in den Hecken versteckten, nur der Rotmilan genoss es, seine Runden zu drehen. In Trasadingen kehrten wir ein und genossen die hauseigenen Spezialitäten und den feinen Blauburgunder der Familie Rüedi. Die Weinfässer zum Übernachten konnten uns nicht überzeugen, also reisten wir weiter nach Breitenfeld in den Südschwarzwald. Das Hotel Hirschen bot uns eine preiswerte Herberge mit bestem Service. Der Montag überraschte uns als erstes mit schönem sonnigen Wetter. Am Klingnauer Stausee widmeten wir uns ganz der Beobachtung der Vogelwelt in und ums Wasser. Bereits waren erste Entenjunge im Schlepptau der Mutter zu erblicken. Das Kleibernest in einer Baumhöhle und die Störche hoch am Himmel waren einer der Höhepunkte. Auf dem Rückweg galt unser letzter Zwischenhalt einem Besuch des Abschnittes der alten Aare bei Rupperswil. Um den Rückgang von Auenlandschaften zu stoppen und um dem Namen „Aargau“ weiterhin gerecht zu werden bewilligte die Aargauer Bevölkerung 1993 das 10-Millionenprojekt „Auenschutzpark Aargau“ Aus unserem angekündigten „kleinen Rundgang“ wurde eine fast 2- stündige Besichtigung einer hoch interessanten renaturierten Flusslandschaft. Wiederum war es Dani, unser Profi, der den prächtigen Eisvogel sogar aus ca. 300m Distanz mit dem Fernrohr entdeckte. Alle Teilnehmer waren sich am Schluss einig, dass wir wieder eine reichhaltige Exkursion geniessen konnten. Umso bedauerlich, dass Paul uns erklärte, nun altersbedingt mit der Organisation solcher Ausflüge aufzuhören... Bericht und Fotos E. Balmer
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