Startseite Mitteilungen Vogelschutz Naturschutz Kleintiere Kontakt Über uns
© OVK 2020
zurück weiter
OVK Mitteilungen
zum Start zum Start gar nicht  verzeichneten die Vogelschützer dieses Jahr eine einzige Brut. „Die Bilanz sieht nicht  . „Klar, letztes Jahr  Rückblick auf das Brutvogeljahr 2013 Bericht von Fran ziska Schwab Vögel hoffen aufs nächste Jahr Für den Ornithologischen Verein Kerzers  und Umgebung  geht ein trauriges  Nistkastenjahr zu Ende. Wegen des nasskalten Frühlings haben viele Vögel  erst gebrütet und  viele  Jungvögel sind eingegangen. Der Herbsthöck des Ornithologischen Verein Kerzers und Umgebung OVK stellt  traditionsgemäss den Höhepunkt des Jahres dar. Beim gemütlichen Zus ammensein  der Nistkastenbetreuenden und anderen Interessierten schauen die Naturli ebh aber auf die Brutvogelsaison zurück. „Ich weiss gar nicht, ob ich überhaupt etwas sagen  oder einfach weinen soll “, beginnt Vogelschutzobmann Paul Leupp den Rückblick vergangenen Mittwoch in der Chutzehütte . Der nasskalte Frühling habe den Vögeln  arg zugesetzt. Viele hätten  aufs Brüten verzichtet  und  für viele Jungvögel bedeutete  die kalte Witterung  schlicht  das Todesurteil. Bei den Schleiereulen sieht die Bilanz äusserst traurig aus. Konnten letztes Jahr im Raum Gampelen bis Liebistorf Junge von 15 Brutpaaren beringt werden,  nur bei uns so schlecht aus, sondern in der ganzen Schweiz“ , weiss Leupp aus  Berichten  der Vogelwar te Sempach.  Die zusammengebrochene Mäusepopulation  und der strenge Winter  wurde n den leisen Räubern zum Verhängnis. Der OVK betreut zirka 400 Nistkästen in 20 Revieren in der Region. Ein  Viertel blieb  dieses Jahr leer. Letztes Jahr waren es nicht einmal ze hn Prozent war ein  Ausnahmejahr “, gibt Leupp zu.  Es komme aber dazu , dass d ieses Jahr viele  Nistkästen nicht von Vögeln, sondern von Haselmäusen und Siebenschläfer besetzt waren . „Weil es noch so warm ist, sind die Haselmäuse immer noc h in den Kästen“,  weiss Leupp. Zwar sind pelzige Kerlchen bei den Vogelliebhabern auch gerne  gesehen. Doch in einem Revier haben Siebenschläfer die Nester geplündert. Hier  müsse eine Lösung gesucht werden, denn das gehe natürlich nicht. Die Fachleute  denke n an baumelnde Nistkästen, an die die Siebenschläfer  nicht hingelangen  können .  Ein Brutvogel blieb ganz auf der Strecke:  Vom Trauerschnäpper gab es  keine einzige Brut. Immerhin  durfte der Vogelschutzobmann über ein paar Lichtblicke berichten . Die  Bestände  der Meisen konnten sich einigermassen halten.  „Gold wert ist unser  Kirchturm“,  freut sich  Paul Leupp. Seit die Mauerseglerkasten im Jahre 1997  erstmals bezogen wurden, ist die Anzahl Bruten bis 2011 stetig gestiegen. „Zum  Glück konnte n die Segler  dem miserablen Wetter standhalten“,  erklärt Leupp.  Allerdings sei die Anzahl aufgezogener Jungen pro Nest etwas kleiner ausgefallen. Die Mauersegler  sind jetzt im warmen Afrika. Hoffentlich erwartet sie hier im  nächsten Jahr freundlicheres Wetter. Ein bess eres Nistkastenjahr erhofft sich auch  der OVK.  Exkursionen zu Wiedehopf, Ziegenmelker oder Wanderfalke sowie  Biotoppflege  stehen  des Weiteren  auf dem Jahresprogramm.
Jahresrückblick Vogelschutz 2014:    Bei den Singvögeln resultierte ein eher durchzogenes Brutjahr. Der Mai war oft feucht  und kalt, was den Singvögeln wenig Futter für die Aufzucht der Jungvögel bot. Die  Folge waren viele Todbruten und leere Nistkästen.  Bei den Greifvögeln, Turmfalken und Schleiereulen, verlief hingegen das Brutjahr 2014  erfolgreicher als das Vorjahr. Vierzehn Turmfalken- und vier Schleiereulenbruten  konnten verzeichnet werden.  Bei der Mauerseglerkolonie im Kirchturm in Kerzers konnte mit über 60 Bruten gar ein  Rekordjahr verzeichnet werden.  Ebenfalls sehr erfolgreich war das Mehlschwalbenprojekt im Tannenhof, welches durch  Catherine Gartmann und die Vogelwarte Sempach betreut wird.  Die zweitägige Exkursion, welche dieses Jahr ins Wallis führte, war sehr interessant  und lehrreich. Herzlichen Dank an Catherine Gartmann und Eva Schenker für die  Organisation und Durchführung.  Weitere Exkursionen wurden durch den OVK organisiert oder durch unsere Mitglieder  besucht. An der Gewerbeausstellung im September konnte sich der OVK am Stand des Biotopverbundes Grosses Moos mitpräsentieren.  Ebenfalls rege wurde der gemütliche Vogelschutzhöck im November in der Chutzehütte  besucht.