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      2-tägige Exkursion ins Gurnigel-Gebiet am 07. + 08. Mai 2016    Dieses Frühjahr besuchten wir die voralpine Bergwelt, und zwar das Gantrisch/Gurnigel-Gebiet. Livio Rey, unser  bestbekannte und kompetente Leiter, stand uns auch diesmal wiederum zur Verfügung.  Pünklich um 9 Uhr konnte die stattliche Gruppe von 16 Personen mit dem Kleinbus und einem PW in Kerzers losfahren mit dem Ziel Berghaus Gurnigel. Beim  Kaffee warteten wir dort auf die Gruppe im PW. Aus dem Vorsatz, die kürzeste Route zu  finden wurde für sie eine Umwegfahrt über Berg und Tal.  Vom Parkplatz oberhalb der Wasserscheide beginnen wir unsere erste Runde etwa  1km bergwärts. Die Temperatur ist noch frisch, die Sicht aber fantastisch, auf der Nordseite liegt ab ca.1600m noch Schnee. Schneeschuhläufer und Tourenskifahrer sind noch unterwegs.  Unsere Beobachtungen: Zilpzalp / Bergpieper / Baumpieper, Alpenbraunelle, ein Schwarm Zeisige, die Haubenmeise, den Mäusebussard und von weitem einen  Dachs. Ein Turmfalke schraubt sich wohl aus purer Freude bis auf Gantrischhöhe  (2175 müM). Ein Rotmilan kreist majestätisch über der Wasserscheide.  Zur Mittagsrast dürfen wir bei der unteren Gantrischhütte die Picnic Tische benützen.  Der Blick nach oben zeigt uns plötzlich ein seltenes Naturereignis. Ein Halo-Ring um  die Sonne. Der entsteht durch Eiskristalle die in hohen Wolkenschichten das Sonnenlicht brechen. Bald machen wir uns auf den Weg nach Ottenleuenbad zum  Hotelbezug.   Auf der Abendexkursion führt uns Livio in die Waldpartie oberhalb Ottenleue und  nochmals zur Wasserscheide. Beim Einnachtens machte sich tatsächlich die nachtaktive Waldschnepfe auf ihrem Balzflug bemerkbar. Es reichte gerade noch im  Vorbeiflug die Silhouette des langen dünnen Schnabels zu erkennen.    2. Tag  Die Frühexkursion gilt dem Birkhuhn. Wie bestellt, können wir bis zu 5 Reviere von  balzenden Birkhänen ausmachen. Die massigen Tiere sitzen auf dünnen  Tannenspitzen und zeigen sich im schönsten Federkleid. Auf der Rückfahrt sehen wir  noch ein Birkhuhn, aber nicht etwa romantisch auf der Alpwiese, sonder mitten auf  der Fahrstrasse.      Nach dem Frühstück liegt noch ein Spaziergang über den Panoramaweg Süftene  drinn, ein Sturmholzgebiet entstanden durch das legendäre Lotharereignis. Im  unteren Waldbereich hören wir die Ring- und Wacholderdrossel. Im wahrsten Sinne  des Wortes eindrücklich sind die Rindenringe in den Fichtenstämmen die der Dreizehenspecht anbringt.  Am frühen Nachmittag treten wir die Rückfahrt an, eine gelungene Exkursion bei bestem Wetter geht zu Ende.     Bericht: Ernst Balmer